Donnerstag, 22. Jänner 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Singer-Songwriter

Der Gitarrist, Sänger und Dialekt-Liedermacher Alex Miksch ist eine Naturgewalt – ein echtes Unikat, dessen Lebenselixier die musikalische Verarbeitung seines bewegten Daseins ist. Mit rauer Stimme und kraftvollem Gitarrenspiel erzählt er von Erlebtem und gewährt tiefe Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt.

Freunde bluesgetränkter Klänge kennen ihn längst: Miksch blickt auf zahlreiche mitreißende Auftritte in Clubs und auf Festivals im ganzen Land zurück.

Alex Miksch - Stimme, Gitarre, Anna Anderluh - Stimme, Autoharp, Philipp Moosbrugger - Bass

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Mittwoch, 28. Jänner 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Neue Musik

Magda Mayas, Boris Hauf & Annette Krebs
kuratiert von Burkhard Stangl

Sargfabrik experimentell – zwei Abende, sechs Solo-Acts: Kuratiert von Burkhard Stangl widmet sich diese neue Reihe den radikalen Ausdrucksformen aktueller Klangkunst zwischen Improvisation, Grenzgängen und akustischer Forschung.

Am ersten Abend treffen mit Magda Mayas, Boris Hauf und Annette Krebs drei prägende Stimmen der experimentellen Musikszene aufeinander – ihre Solo-Performances eröffnen intime Klangräume, in denen Geräusch, Stille, Struktur und spontanes Spiel zu eindrucksvollen akustischen Erlebnissen verschmelzen.

Magda Mayas
Die Pianistin und Komponistin Magda Mayas erforscht seit vielen Jahren präparierte Klavierklänge und elektroakustische Räume. Sie ist international konzertierend tätig und unterrichtet Improvisation an der Hochschule Luzern Musik.
https://www.magdamayas.com/

Boris Hauf
Boris Hauf ist Multiinstrumentalist, Komponist und Performer. Er arbeitet zwischen Elektronik, Jazz und Performance, ist Teil internationaler Formationen und leitet das Berliner Label shameless. Aktuell tourt er mit seinem Projekt CLARK.
https://hauf.klingt.org/

Annette Krebs
Annette Krebs entwickelt elektroakustische Assemblagen aus Metallen, Saiten und Objekten. Ihre Werke wurden auf internationalen Festivals aufgeführt und durch zahlreiche Stipendien gefördert. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
https://annettekrebs.eu/

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Donnerstag, 29. Jänner 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Neue Musik

Elisabeth Flunger, Andrea Neumann & Christian Reiner
kuratiert von Burkhard Stangl

Sargfabrik experimentell – zwei Abende, sechs Solo-Acts: Kuratiert von Burkhard Stangl widmet sich diese neue Reihe den radikalen Ausdrucksformen aktueller Klangkunst zwischen Improvisation, Grenzgängen und akustischer Forschung.

Am zweiten Abend präsentieren Elisabeth Flunger, Andrea Neumann und Christian Reiner drei eindrucksvolle Solo-Performances, die mit rhythmischer Präzision, abstrakten Klangflächen und poetischer Stimme vielfältige Facetten experimenteller Klangkunst erforschen.

Elisabeth Flunger
Elisabeth Flunger ist Schlagzeugerin, Performance- und Klangkünstlerin sowie Komponistin. Sie verbindet virtuos perkussive Elemente mit elektronischen Klängen und experimentiert mit performativen Formen. Flunger arbeitet international und ist bekannt für ihre dynamischen, texturreichen Solo-Performances.
http://www.eflunger.com/httpdocs/index.asp

Andrea Neumann
Andrea Neumann, Pianistin und Komponistin, beschäftigt sich mit präpariertem Klavier und elektroakustischen Experimenten. Sie ist eine der prägenden Figuren der Berliner Improvisationsszene und schafft mit ihrem Spiel dichte, atmosphärische Klanglandschaften voller Überraschungen.
https://www.fhnw.ch/de/personen/andrea-neumann

Christian Reiner
Christian Reiner ist Sprecher, Performer und Musiker, der mit seiner markanten Stimme Gedichte, Theatertexte und Klangperformances verbindet. Er wirkt in Musik-, Theater- und Medienproduktionen mit und setzt die Stimme als vielseitiges, instrumentales Klangmaterial ein.
https://www.christianreiner.com/

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Dienstag, 10. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Pop

Wir lassen uns von Busfahrten im Winter, stillen Momenten zwischen zwei Umzugskartons, heimlichen Blicken im Treppenhaus und Liedern aus vergangenen Jahrzehnten inspirieren.

Der kanadische Singer-Songwriter Noah Derksen zählt zu den eigenständigsten Stimmen seines Landes. Geboren und aufgewachsen in Winnipeg, einem der abgeschiedensten Kulturzentren Nordamerikas, verbindet er Folk, Country und Indie zu Songs, die zugleich leise und groß klingen. Seine Musik lebt vom Alltäglichen – kleine Beobachtungen, die sich in berührende Geschichten verwandeln – und von der Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft.

Ausgezeichnet als Emerging Artist of the Year bei den Canadian Folk Music Awards und Finalist im Wettbewerb SiriusXM Top of the Country, macht Noah gerade international auf sich aufmerksam. Mit dem Album Sanctity of Silence (2023) bewies er sein Talent als Songwriter, im Frühjahr 2025 folgte mit stolen serenades ein sehr persönliches Coveralbum – ein musikalischer Liebesbrief an seine prägenden Vorbilder.

Ob auf großen Festivalbühnen, in kleinen Clubs oder im Wohnzimmer unter Freund:innen – Noahs Konzerte fühlen sich an, als hätte er seine Lieder nur für dich geschrieben. Nun bringt er diese besondere Intimität und Wärme in die Sargfabrik.

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Donnerstag, 12. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Neues Wiener Lied

In ihrem Jubiläumsjahr (30 Jahre!) erfüllen sich Die Strottern anlässlich ihres jährlichen Stelldicheins in der Sargfabrik einen Herzenswunsch: Schon lange bewundern sie die Berliner Liedermacherin Bette Betancor, die in den 90er Jahren als „Popette“ Furore machte und seither mit ihren kunstvoll und originell gestrickten Liedern die deutsche Musiklandschaft prägt. Begleitet vom Pianisten Christian von der Goltz wird sie neben ihren eigenen humorvollen und gescheiten Chansons auch Schubert-Lieder und Brecht-Songs singen. Den Schubert schummeln Die Strottern ja auch ganz gerne ins Programm, wenn sie in ihrer Wiener Werkstätte stierln, und auch ein Lied von Frau Betancor haben sie ins Wienerische übersetzt.

Berliner Charme und Wiener Schmäh werden Handerl halten, es wird glitzern und bröseln und nachher wird es heißen: Es war schon wieder schön!

Bette Betancor - Stimme, Christian von der Goltz - Klavier
Klemens Lendl - Stimme, Violine, David Müller - Gitarre, Stimme

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Freitag, 13. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 2  

Singer-Songwriter

feat. Ramasuri & Slavinski
MIKK

„Reverberations“ – EP-Release
MIKK schreibt Songs wie innere Landkarten. Ihre Musik bewegt sich zwischen Folktronica, Indie-Pop und feinen britischen Einflüssen – geprägt von Jahren in Großbritannien und einem wachen Blick auf das eigene Innenleben.

Die österreichische Songwriterin erforscht mit Gelassenheit und Tiefe Themen wie Verwundbarkeit und menschliche Mechanismen. Ihr zweites Werk, die EP „Reverberations“, widmet sich dem Loslassen in all seinen Schattierungen und Gefühlen wie Wut, Verletzlichkeit, Einsamkeit oder Empowerment .

Begleitet wird sie von einer hochkarätigen Band:

Max Hauer - Klavier, Gitarre, Slávka Viktória Podlipnig - Synth, Klavier, Dominik Mayr - Bass, Sarah Mezler - Harfe, Bernhard Scheiblauer - Ukulele, Gitarre, Alex Kerbl - Perkussion, Schlagzeug, Angelika Zach, Barbara Plank, Olivia Herzog - Backing Vocals

RAMASURI

„Ramasuri“ – das klingt nach einem bunten Durcheinander, nach Leben, Liebe und Haltung.

Die drei Musikerinnen Olivia Herzog, Barbara Plank und Angelika Zach verbinden Freundschaft, Humor und gesellschaftskritische Gedanken zu einem unverwechselbaren Mix aus österreichischer Mundart, englischen Texten und klarer Stimme.

Ihre Musik ist ehrlich, verspielt und geerdet. Ob in Wien, im Waldviertel oder in den Tiroler Alpen – ihre Auftritte sprühen vor Energie und Herzenswärme. Ramasuri präsentiert Highlights des neuen Albums HEA HI!

SLAVINSKI

Musik, die sich Zeit nimmt. SLAVINSKI schafft Klangräume voller Tiefe, Offenheit und Trost. Ihre Songs sind wie stille Begegnungen – sphärisch, zart, und zugleich kraftvoll.

Ihre Debütsingle „Let Go – Breathe In“ erzählt vom Moment des Loslassens, als Voraussetzung für neues Leben. Derzeit arbeitet die Wiener Singer-Songwriterin an ihrer ersten EP, die im Frühjahr 2026 erscheinen soll.

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Donnerstag, 19. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Weltmusik / Jazz

Sonic Synergy

Mitreißend, hypnotisch und jenseits aller Genregrenzen:
Lucid Duo – das sind Irena Manolova und Tomasz Goli?ski – verbinden die emotionale Tiefe klassischer Musik mit einer kühnen Crossover-Vision. Ihre elektrisierenden Marimba-Performances entfalten pulsierende Energie, schimmernde Harmonien und immersive Klanglandschaften, in denen Neoklassik, elektronische Klangkunst und cineastische Atmosphäre ineinanderfließen.

Als Gewinner:innen der Universal Marimba Competition in Belgien und Yamaha Artists waren Lucid Duo bereits auf Bühnen wie dem Shanghai Oriental Arts Center, der National Concert Hall Taipei oder dem Auditorio de Tenerife sowie auf Festivals in Europa, Asien und Südamerika zu erleben.

Ihr aktuelles Projekt Sonic Synergy verwandelt zwei Marimbas in ein audiovisuelles Erlebnis von seltener Intensität. Elektronische Texturen und akustische Resonanzen verschmelzen zu einem Klanguniversum, in dem sich Zeit, Raum und Wahrnehmung auflösen – eine Performance, die die Sinne öffnet und das Publikum in eine andere Dimension des Klangs entführt.

Irena Manolova – Marimba, Tomasz Goli?ski – Marimba & Komposition
(Live Mix: Zhivko Polyakov)

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Freitag, 20. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Jazz

Playground – Jazz mit Spielraum
Playground steht für Jazz, der sich bewegt – zwischen Tradition und Moderne, Improvisation und Groove. Das Quartett um Sascha Otto (Saxofon, Flöte), Heimo Trixner (Gitarre), Sylvain Deslandes (Bass, Gesang) und Walter Maderner (Schlagzeug) verwandelt bekannte Jazz-Standards und eigene Kompositionen in frische, lebendige Klangwelten.

Als echte „Working Band“ integriert Playground eine Vielfalt von Stilrichtungen in ihre Arrangements: Von Jazz über zarte Country-Elemente bis hin zu Latin- und Funk-Grooves verschmelzen Einflüsse aus aller Welt zu immer neuen, überraschenden Hörerlebnissen. Bekannte Standards erklingen anders, originell und eigenständig interpretiert.

Die Band überzeugt zudem mit einer breiten Palette an musikalischen Farben. Playground lädt zum Eintauchen, Mitwippen und Entdecken ein, eine Band, die man nicht nur einmal, sondern gerne auch mehrmals live erleben möchte!

Sascha Otto - Saxophon, Flöte, Heimo Trixner - Gitarre, Sylvain Deslandes - Bass, Stimme, Walter Maderner - Schlagzeug

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Dienstag, 24. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Global Music

Die Musik von Manjana ist ein bunter Strauß aus Klassik, Weltmusik, heimischer Folklore und Singer-Songwriting. Jazz trifft auf indische Klassik, Balkan auf filmische Klangbilder. Aus den verschiedenen musikalischen Hintergründen der Musiker:innen entsteht ein kollektiver Schaffensprozess, der eigenständige, detailreiche Kompositionen formt.

Kein schneller Weg, dafür mit Feinsinn, Tiefe und viel Aufmerksamkeit fürs Detail.

Jana Thomaschütz – Cello, Klavier, Stimme, Manfred Plessl – Violine, Ukulele, Stimme, Sebastian Haidutschek – Perkussion, Vukašin Miškovi? – Gitarre, Stefan Gfrerrer – Bass

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Donnerstag, 26. Februar 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 32  

Akkordeon Festival

Duo Accellorandom (SLO)
Akkordeon und Violoncello – zwei Klangwelten, die sich bei Neža Torkar und Romana Simbera zu einem harmonischen Ganzen verweben. Das Duo Accellorandom wurde 2003 an einer Musikschule in Slowenien gegründet und fand 2014 wieder zusammen. Seither reisen die beiden Musikerinnen mit ihrem Programm durch Slowenien, Kroatien, Italien und Deutschland – ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen und gefeiert für ihre lebendige Spielfreude.
Ihr Repertoire führt von Klassik bis Tango, von Musette und Bossa Nova bis zu Film- und Unterhaltungsmusik – virtuos, überraschend und voller Leichtigkeit.

Neza Torkar - Akkordeon, Romana Simbera - Cello

Andrew Waite (GB–SCT)
Andrew Waite wuchs in Schottland auf – das Akkordeon war von klein auf Teil seines Alltags. Schon als Kind stand er früh auf, um vor der Schule zwei Stunden zu üben – einfach, weil er nicht anders konnte. Diese Begeisterung ist geblieben.
Heute vereint er in seiner Musik schottische, irische und englische Traditionen mit Jazz, Gypsy Jazz, Bluegrass, Funk und Klassik. Mit Loop Station, Improvisationslust und beeindruckender Virtuosität erschafft er Klanglandschaften, die zwischen Tanz, Trance und purer Energie oszillieren.
Er spielte mit Bands wie Dallahan, Tyde und der Eliza Carthy Wayward Band – und begeistert als Solist mit einer Musik, die so kraftvoll wie filigran ist: erdverbunden, frei und voller Spielfreude.

Andrew Waite - Akkordeon

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Dienstag, 3. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 32  

Akkordeon Festival

Duo Q&A

Zwei Akkordeons, unzählige Klangfarben: Shuoqi Qiao und Marija Antunovi? interpretieren Bekanntes neu und Unerwartetes mit Leichtigkeit. Musik für zwei Klaviere oder Orchester erklingt in ihrer Bearbeitung auf ganz eigene Weise – transparent, intensiv, überraschend.
Ihr Repertoire reicht von frühen Barockwerken bis zu zeitgenössischer Musik, von östlichen bis westlichen Traditionen. Dazwischen: Tango, Folklore und Originalkompositionen. Was sie verbindet, ist ihre Neugier und die Freude am gemeinsamen Spiel – virtuos, vielschichtig und voller lebendiger Bühnenenergie.

Marija Antunovi? - Akkordeon, Shuoqi Qiao - Akkordeon

Jakob Steinkellner Duo: Soundkistn

Die Soundkistn von Jakob Steinkellner ist mehr als ein Konzert – sie ist ein offener Raum für Klang und Bewegung. Zusammen mit Severin Trogbacher entfaltet der steirische Musiker auf seiner Harmonika eine Welt aus rhythmischer Kraft, Improvisation und stiller Poesie.
Eigenkompositionen treffen auf Einflüsse aus aller Welt, feurige Grooves wechseln mit zarten Momenten. So entsteht ein Klang, der berührt, mitreißt und neugierig macht – Musik, die über das Instrument hinausgeht.

Jakob Steinkellner - Akkordeon, Severin Trogbacher - Gitarre, Geige, Stimme

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Donnerstag, 5. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 32  

Global Music

Brave Ragazze

Singer-Songwriterin, Autorin, ausgebildete Liedsängerin, Schauspielerin und temperamentvolle Entertainerin aus Neapel: Floriana Cangiano, veröffentlichte 2014 unter der Buchstaben-Trias FLO ihr erstes Album “D'Amore e di altre cose irreversibili”. Das Debüt begeisterte Publikum und Kritik, brachte ihr zahlreiche italienische Preise ein und Vergleiche mit der französischen Sängerin ZAZ.

Heute gilt FLO als eine der spannendsten Stimmen der italienischen Musikszene – zwischen süditalienischem Folk, Pop, Chanson und Jazz.

Ihr Programm „Brave Ragazze“ ist eine leidenschaftliche Hommage an mutig-unbeugsame Künstlerinnen der mediterranen und südamerikanischen Musikszene. Neben eigenen Liedern erinnert FLO an Violetta Parra, Gabriella Ferri und Gilda Mignonette und feiert ihre Kunst und außergewöhnlichen Leben. Dabei ist „Brave Ragazze“ keine reine Nostalgie: FLO interpretiert die musikalischen Vermächtnisse neu und macht rund um den Weltfrauentag am 8. März die Geschichten dieser „mutigen Mädchen“ hörbar.

FLO - Stimme, Ukulele, Cristiano Califano - Gitarre, Michele Maione - Perkussion

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Mittwoch, 11. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 32  

Akkordeon Festival

Brasilianische Klangwelten zwischen Atemlosigkeit und Verve

Lívia Mattos ist vieles zugleich: Akkordeonistin, Sängerin, Songwriterin, Soziologin, Filmemacherin – und eine charismatische Bühnenpersönlichkeit aus Salvador da Bahia. Ihre Musik bewegt sich zwischen brasilianischen Wurzeln und globalen Rhythmen, zwischen Tiefe und Leichtigkeit, Atemlosigkeit und Verve.

Nach Jahren an der Seite von Künstler*innen wie Rosa Passos, Badi Assad oder Chico César veröffentlichte sie 2017 ihr erstes Album Vinha da Ida, ein Werk voller poetischer Texte und unerwarteter Arrangements. Es folgten Tourneen durch Europa, China und die USA sowie das Album Apneia (2022), das sich der Atemlosigkeit unserer Zeit widmet und die gleichnamige preisgekrönte Single hervorbrachte. Mit Verve erscheint nun der dritte Teil ihrer musikalischen Trilogie – voller Energie, Spielfreude und Experimentierlust.

Auf der Bühne verwandelt Lívia Mattos das Gewicht des Akkordeons in pure Leichtigkeit. Gemeinsam mit Jefferson Babu an der Tuba und Rafael dos Santos am Schlagzeug entsteht eine Musik, die Tradition und Avantgarde, Groove und Poesie vereint – eine Einladung, Klang mit allen Sinnen zu erleben.

„Eine Energiebombe, geprägt von der unverwechselbaren brasilianischen Art, Stimme und Rhythmus in der Musik zu präsentieren.“ (Il Manifesto)

Lívia Mattos – Stimme, Akkordeon, Jefferson Babu – Tuba, Rafael dos Santos – Schlagzeug

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Freitag, 13. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Global Music

30 Years of Musicianship

Was passiert, wenn die Ursprünglichkeit südslawischer Volksmusik auf die Raffinesse klassischer Komposition, die Energie des Rock und die klare Denkweise Bartóks trifft? Dann entsteht der unverwechselbare Söndörg?-Sound – virtuos, lebendig, immer in Bewegung und trotzdem voller Humor.

Vier der fünf Musiker stammen aus derselben Familie: drei Brüder und ein Cousin aus der legendären ungarischen Musikerfamilie Eredics. Inspiriert vom legendären Vujicsics Ensemble, bringen sie das Erbe südslawischer Volksmusik mit Neugier, Improvisationslust und technischer Brillanz in die Gegenwart.

Ihr aktuelles Album Gyezz (eingespielt mit Jazzsaxophonist Chris Potter) hat die internationalen Charts gestürmt und wurde gleich doppelt zur Nummer 1 gewählt – auf den World Music Charts Europe und den Songlines Charts. Jazzwise nannte sie „authentische Bewahrer und zugleich radikale Erneuerer südslawischer Musik“.

Zum 30. Jubiläum laden Söndörg? auf eine neue Klangreise ein – mit frischen Stücken, großen Emotionen und jeder Menge Spielfreude. Balkan trifft Zukunft – und die Energie springt garantiert über.

Áron Eredics - Tambura, Derbuka, Stimme, Benjamin Eredics - Tambura, Trompete, Stimme, Dávid Eredics - Klarinette, Saxophon, Kaval, Tambura, Stimme, Salamon Eredics - Akkordeon, Hirtenflöte, Tambura, Attila BUZÁS - Tambura, Tapan, Stimme

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Dienstag, 17. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Global Music

Mit Yegor Zabelov bekommt das Akkordeon eine neue Stimme. Der in Belarus geborene und in Polen lebende Musiker entfesselt auf seinem Instrument Klangwelten, die zwischen Minimal Music, Ambient-Trance und avantgardistischer Improvisation schweben. Zabelov führt das Akkordeon weit über seine traditionellen Grenzen hinaus. Er erschafft Musik, die ebenso körperlich wie introspektiv ist – mit rhythmischen Strukturen, die an elektronische Beats erinnern, und meditativen Flächen, die an Aphex Twin oder Colin Stetson denken lassen.

„Ein Beweis für die Kraft der Imagination“, schreibt Louder Than War – und tatsächlich sind seine Konzerte weniger Darbietungen als Erlebnisse: immersiv, konzentriert und von leiser Wucht.

Zabelov war bereits bei Festivals wie Womex, Moers, Rudolstadt und Europavox zu erleben – und verwandelt nun auch die Sargfabrik in einen Resonanzraum für Klang, Bewegung und Stille.

Yegor Zabelov - Akkordeon

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Donnerstag, 19. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Global Music / Jazz

OUTSIDE – A jazzy Tribute To Erik S.

Erik Satie im Jazz-Paralleluniversum

Das Wiener Ensemble dusha connection nimmt sich den französischen Exzentriker Erik Satie vor und verwandelt bekannte Melodien in eine zeitgenössische Jazzsprache voller Witz, Tiefgang und schräger Schönheit.

Satie, dieser geniale Einzelgänger, der sein Brot als Pianist in Pariser Varietés und Cabarets verdiente, von der akademischen Musikszene belächelt wurde und angeblich am Tourette-Syndrom litt, liefert die Vorlage für eine musikalische Spurensuche zwischen Genie und Außenseitertum. dusha connection folgt ihr mit spielerischer Ernsthaftigkeit – irgendwo zwischen dadaistischer Geste und poetischem Groove.

Das Ergebnis: eine Musik, die lacht, stolpert, träumt – und manchmal weint. Mit unkonventionellen Rhythmen, offenen Klangräumen und viel Improvisationslust entsteht eine Brücke zwischen Saties versponnener Welt und der Gegenwart, zwischen Varieté und Jazzclub, zwischen Wehmut und Augenzwinkern.

Und weil jede gute Idee ein bisschen Extravaganz verträgt, erweitert die Band ihre klassische Jazzbesetzung (Klavier, Kontrabass, Schlagzeug, Trompete) um ein Instrument, das man hier kaum erwarten würde: die chinesische Geige Erhu. Sie bringt fernöstliche Schattierungen ins Spiel – ein feines, vibrierendes Gegengewicht zu all der europäischen Melancholie.

Schauspielerin Alena Baich moderiert das Konzert und gibt eine kurze Einführung in die Geschichte Saties.

Chiaohua Chang - Erhu (chinesische Violine), Esad Halilovic - Schlagzeug, Urs Hager - Klavier, Clemens Rofner - Bass, Nikola Vukovi? - Trompete, Alena Baich - Moderation

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Dienstag, 24. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Bluegrass

Special Guest: Ernst Molden

Energiegeladen, virtuos und ehrlich: Nugget steht für Bluegrass in seiner reinsten Form – amerikanische Folkmusic mit europäischen Wurzeln, handgemacht und voller Seele. Die vier Musiker:innen stammen aus Österreich, der Slowakei, den Niederlanden und Tschechien – ein internationales Quartett, das seinen ganz eigenen Sound geschaffen hat: mehrstimmiger Gesang, rasante Instrumentalpassagen und ein Groove, der sofort in die Beine fährt.

Was als gemeinsame Leidenschaft begann, ist längst zu einem Aushängeschild der europäischen Bluegrass-Szene geworden. Mit Mandoline, Gitarre, Banjo und Kontrabass erzählen Nugget ihre Geschichten – mal bluesig und melancholisch, mal leichtfüßig und wild, aber immer mit Herz und Präzision.

Für dieses besondere Konzert bekommt das Quartett Unterstützung von Ernst Molden – Songwriter, Musiker und Autor mit einer großen Liebe zur Americana-Musik. Gemeinsam präsentieren sie ein außergewöhnliches Set aus Bluegrass- und Old-Time-Klassikern, die Molden mit wienerischen Texten neu interpretiert.

Ein musikalisches Zusammentreffen voller Charme, Tiefgang und Spielfreude!

Helmut Mitteregger – Mandoline, Stimme, Katarina Mitteregger – Bass, Stimme, Ralph Schut – Gitarre, Stimme, Jarda Jahoda – Banjo, Special Guest: Ernst Molden - Gitarre, Stimme

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Donnerstag, 26. März 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

„Die attraktivste Boygroup der Galaxie!“ (Hosea Ratschiller)

Über zwölf Jahre ist es nun her, dass die Gesangskapelle Hermann ihren Proberaum in der Wiener Hermanngasse verließ, um die Welt mit ihrem betörenden Mundartgesang ein Stück glücklicher zu machen. Ganz geschafft haben sie das mit der ganzen Welt vielleicht (noch) nicht – untätig waren die fünf Herren aber bestimmt nicht.

Hunderte Konzerte quer durchs Land – von der Rinderversteigerungshalle über das Porgy & Bess bis hin zum Wiener Musikverein – erzählen von Abenteuerlust, Witz und echtem Pioniergeist. Und während sich die Hermänner auf der Bühne oft um Kopf und Kragen singen, bleibt im Publikum selten ein Auge trocken.

Wer allerdings eine glattpolierte Show voller Schenkelklopfer erwartet, wird überrascht sein: Mit stolz getragener Schüchternheit und feinem Humor besingen die Hermänner die großen und kleinen Absurditäten des Lebens – charmant, ehrlich und garantiert nicht harmlos.

Fünf Alben haben sie bisher veröffentlicht – mit Kult-Hits wie Wegana, Elektroradl, Alles Tango oder Faschiert. Dazu kommen zwei Nominierungen für den Amadeus Austrian Music Award, eine Theaterproduktion im Akademietheater Wien und eine spektakuläre Revue zum 10-jährigen Jubiläum voller Tanz, Akrobatik und Zauberei.

Im Herbst 2024 erschien mit „SEHR SOGAR“ ihr neuestes Album – ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Kapelle. Bunt, goschert, liebevoll und cool, mal Hip Hop, mal Schlager, mal Pop – und doch wie aus einem Guss.

Vielleicht klappt’s ja doch noch mit der kleinen großen Mission, die Welt ein bisschen zu verzaubern.
Zeit genug hätten sie jedenfalls noch.

Simon Gramberger - Stimme, Perkussion, Simon Scharinger - Stimme, Stephan Wohlmuth - Stimme, Joachim Rigler - Stimme, Gitarre, Bernhard Höchtel - Stimme, Klavier

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Dienstag, 7. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Global Music

„Glas“ heißt „Stimme“ in den meisten slawischen Sprachen – und Stimmen haben die Sängerinnen des Wiener Ensembles GLAS jede Menge.
Als buntes Wiener Zuckerl vereint das Ensemble Musikerinnen aus Bulgarien, Bosnien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Irland und Österreich. So spiegeln sie nicht nur die kulturelle Vielfalt Wiens, sondern auch das reiche Liedgut Südosteuropas.

Von zarten Harmonien bis zu rasanten Rhythmen, von sehnsuchtsvollen Balladen der dalmatinischen Küste über leidenschaftliche bosnische Gesänge bis zu wilden bulgarischen Heldenepen – GLAS verwandelt komplexe polyphone Strukturen in ein faszinierendes Hörerlebnis. Das Publikum wird entführt in eine magische Welt voller Klangfarben, Geschichten und Emotionen – ein Abend für Ohren UND Seele!

Vokalensemble GLAS:

Coco Banholzer, Ilona Eggl, Jasmin Fotouri, Veronika Götz, Veronika Großberger, Patricia Herzberger, Ruth Hosp, Eva Königer, Eva Krenmeier, Stefanie Pitsch, Maja Ra?ki, Janina Schedy, Marina Scheutz-Tati?, Christine Seltenreich, Karin Sethaler, Eva Vukovics, Ev Königer Loft

Nataša Mirkovi? – Ensemble-Leitung, Komposition, Arrangements

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Mittwoch, 8. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Joe Zawinul's Early Works: A Musical Journey

Flip Philipp widmet sich den frühen Kompositionen von Joe Zawinul und findet mit einer ganz speziellen Besetzung neue Wege zu den Wurzeln seiner Musik.

Joe Zawinul prägte als wegweisende Figur des Fusion-Jazz die internationale Musikszene wie kein anderer. 1966 - bereits in New York - schrieb er für das Cannonball Adderly Quintet den Song Mercy, Mercy, Mercy, der zu einem Hit des Soul Jazz wurde. Zawinuls Experimentierfreudigkeit und sein einzigartiger Sound haben zahlreiche Musiker:innen inspiriert und seinen Einfluss in der modernen Musik bis heute spürbar gemacht. Flip Philipp, Schlagwerker bei den Wiener Symphonikern, begegnete Zawinul im Zuge eines Gastauftritts, den er dirigierte: „Er ist simpel und total am Punkt, hört alles und sagt den Musiker:innen, was sie spielen sollen, diskutiert nicht herum. Daneben hat er den ganzen Abend Sliwowitz getrunken und war sternhagel voll, aber gespielt hat er wie ein Gott – das war Zawinul-Magie. Er setzt sich hin, und Musik erklingt, die einzigartig ist.“

Flip Philipp - Vipraphon, Klemens Marktl - Schlagzeug, Clemens Gigacher - Bass, Bertl Mayer - Mundharmonika, Paul Pawluk - Gitarre

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Donnerstag, 9. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Album Release

Nach dem gefeierten Debütalbum „Devil On My Lips“ und einer ausgedehnten Tour durch Österreich melden sich EVA PLANKTON 2026 mit einem zweiten Studioalbum zurück. Klangliche Größe und fragile Intimität treffen auf dunklen Charme und eine Prise makabren Humor – reifer, mutiger, kompromissloser.

Die Sängerin Eva Plankton und der Gitarrist Peter Taucher entfalten dabei das volle Spektrum ihrer musikalischen Handschrift. Stimme und Gitarre begegnen einander auf Augenhöhe – als gleichberechtigte Gesprächspartner in einem intensiven, vielschichtigen Dialog. Mit dem gezielten Einsatz elektronischer Beats betritt das Duo neues Terrain und formt einen Sound, der gleichzeitig orchestraler und intimer wirkt als je zuvor. Zwischen konzertantem Pop, Soul, Jazz und experimenteller Elektronik entsteht ein Universum, das berührt und herausfordert – ehrlich, roh und voller Tiefe.

Was auf Bühnen wie der ORF-Hör- und Seebühne, im Grazer Orpheum oder live auf Ö1 seinen Anfang nahm, wird hier konsequent weitergedacht, mit einem feinen Gespür dafür, was Musik auslösen kann: Berührung. Irritation. Rausch.

Eva Plankton - Stimme, Peter Taucher - Gitarre

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Donnerstag, 16. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Green Pilot Tour

Die katalanische Sängerin, Klarinettistin und Komponistin Carola Ortiz lädt gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten Àlex Guitart zu einer faszinierenden musikalischen Reise durch das alte Iberien ein.
Ihr Duo verbindet jahrhundertealte Balladen, Pandero-Gesänge, Ahechaos und Vetlatori-Tänze mit einer modernen, weiblichen Perspektive – sinnlich, erdig und voller Klangfarben.

Im Mittelpunkt steht Carola Ortiz’ eindringliche Stimme, die mit iberischen und orientalischen Instrumenten verwoben wird. So entsteht eine feine Balance zwischen Tradition und zeitgenössischer Klangkunst – mit Raum für Improvisation, elektronische Texturen und modale Harmonien.

Das Projekt bildet den Kern ihres Albums Cantareras, das 2024 zu den besten europäischen World-Music-Veröffentlichungen gezählt wurde. Eine Begegnung von Kulturen, Geschichten und Stimmungen – und ein Konzert, das tief unter die Haut geht.

Carola Ortiz – Stimme, Klarinette, katalanischer Pandero quadrat, Pandero cuadrado de Peñaparda,Tamburin, Vokalharfe, Àlex Guitart – Saz, türkische Laute, Cajón, Tombak

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Freitag, 17. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Singer-Songwriter

„Die Lieder von Louisa Specht entfalten eine intensive poetische Kraft, sprachlich sind sie ein Genuss und musikalisch gehen sie einem unter die Haut.“ So beschreibt Karsten Neuschwender (SR2) Louisa Spechts Musik, und wer sie live erlebt, weiß sofort, was gemeint ist.

Berührende Songs, klar im Ausdruck, mit sprachlicher Finesse und emotionaler Tiefe – und doch leichtfüßig, manchmal fast schwebend. Mit feinem Gespür für Sprache und einer guten Portion Wortwitz zeichnet Louisa Specht Bilder und Geschichten, die im Kopf bleiben. Ihre klare Stimme verbindet diese mit rhythmischen Akustik-Pop-Arrangements, durchzogen von Chanson- und Jazz-Einflüssen.

Nichts steht zwischen Musik und Publikum – aus Zuhörenden werden Mitreisende, aus Beobachter:innen Beteiligte. Louisa Specht nennt ihren Stil „Liedermachertum in neuem Kleid“. Ihre Lieder tragen ihre Handschrift – persönlich, lebendig, poetisch. Mit den EPs „Karussell“ und „Vom Werden“, erschienen bei Sturm & Klang, dem Label von Konstantin Wecker, hat sie bereits ein starkes Fundament gelegt.

Zurzeit arbeitet sie an ihrem neuen Album – mit neuen musikalischen Facetten, aber dem vertrauten roten Faden in Musik und Sprache. Louisa Specht und ihre Band schaffen eine Atmosphäre, die berührt – und bleibt.

Louisa Specht – Stimme, Gitarre, Klavier, Lukas Plankenbichler – Gitarre, Andrea Fränzel – Bass, Alexander Hewleb – Schlagzeug

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Samstag, 18. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  
„One of the most unique groups you will ever come across . . . I can only describe their sound as being a sound which one has longed to hear without truly realising it.“ (The Bubble)

„In der heutigen Welt gibt es keine musikalischen Grenzen“, sagt Max ZT von House of Waters – einem Trio, das westafrikanische Rhythmen, Jazz, Psychedelia, Indie-Rock, Klassik und Weltmusik zu einem einzigartigen, mitreißenden Klang verschmilzt.

Der von NPR als „Jimi Hendrix des Hackbretts“ bezeichnete Max ZT verwandelt das selten gehörte Instrmuemt in ein schillerndes Klanguniversum, inspiriert von seinen Studien in Senegal und Indien. Moto Fukushima, Meister der sechssaitigen Bassgitarre, ergänzt ihn mit einem Spiel, das zwischen filigraner Präzision und kraftvoller Energie pendelt – und das Publikum regelmäßig staunend zurücklässt.

Ihr aktuelles Album On Becoming, nominiert für die GRAMMY Awards 2024, zeigt House of Waters als Vorreiter der modernen Jazz-Avantgarde: offen, frei und doch immer im Dialog mit dem Publikum.

Die Band vertonte bereits eine Emmy-prämierte Dokumentation, interpretierte alte französische Stummfilme aus der Dada-Ära neu und stand auf der Bühne mit Größen wie Ravi Shankar, Victor Wooten, Tinariwen und Snarky Puppy.
Wie Onstage Review treffend schreibt:
„House of Waters is a band that is bending the very fabric of the musical universe as we know it.“

Max ZT - Hackbrett, Moto Fukushima - Bass, tba - Schlagzeug, Perkussion

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Dienstag, 21. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Salam Music & Arts Festival

Avin Ahmadi – EP Präsentation Liminal

Die iranische Oud-Spielerin, Sängerin und Komponistin Avin Ahmadi präsentiert bei Salam Music erstmals ihre Debüt-EP Liminal live. Die 21-jährige Musikerin zählt zu den interessantesten neuen Stimmen der österreichischen Musikszene. In eine künstlerische Familie geboren, entdeckte sie früh ihre Leidenschaft für die Oud und studierte am Konservatorium in Teheran. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Wien, um ihre musikalische Laufbahn fortzusetzen. Derzeit studiert sie Jazz-Improvisation an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, arbeitet mit Musikerinnen und Musikern aus verschiedenen Genres zusammen und ist mit ihrem Solo-Projekt in Europa unterwegs.

Ahmadis Musik folgt einem erzählerischen und emotionalen Ansatz. Auch Liminal ist ein persönliches Werk, in dem ihre Gefühle, Gedanken und Erfahrungen spürbar werden. „Liminal bedeutet für mich, im Dazwischen zu existieren, zwischen dem, was ich war, und dem, was ich werde, zwischen dem intimen Akt des Schaffens und der darin liegenden Verletzlichkeit“, sagt sie über ihr Debüt.

Gemeinsam mit ihrem Ensemble entfaltet sie einen sensiblen und zugleich kraftvollen musikalischen Dialog, in dem Poesie, Melodie und improvisierte Momente zusammenfinden. Ihre Musik lädt dazu ein, sich zwischen Kulturen und Stilen zu bewegen und einen Einblick in ihre persönliche Welt zu erhalten.

Avin Ahmadi - Oud, Stimme, Reza Tavakoli - Klavier, Kristian Lind - Kontrabass, András Dés - Perkussion

https://avinahmadi.com


Sanam Maroufkhani – hosted by Avin Ahmadi

Für das zweite Set lädt Avin Ahmadi die in Teheran geborene und in Amsterdam lebende Künstlerin Sanam Maroufkhani ein. Gemeinsam mit ihrem Ensemble stellt sie eine Auswahl ihrer Werke vor. Maroufkhanis Musik entsteht aus einer grundlegenden Neugier für Klang und dessen emotionales Spektrum. Ihre Kompositionen entwickeln sich aus den wiederkehrenden Mustern des Klaviers und greifen ihre Nähe zum Minimalismus auf, während ihr Songwriting einen intimen Ton behält.

In leisen Reflexionen und präzisen Beobachtungen bewegt sich Maroufkhanis Musik zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Ihre Stimme erzählt eine persönliche Geschichte und berührt zugleich soziale und politische Realitäten. Ausgehend von ihrem iranischen Hintergrund verbindet sie Einflüsse aus der SWANA-Region und persische Texte mit Elementen des westlichen alternativen Pop.

Sanam Maroufkhani – Klavier, Stimme

https://sanammaroufkhani.bandcamp.com

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Donnerstag, 23. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Album Release: Svica

Mira Perusich bringt auf ihrem neuen Album „Svica“ Sprachen, Klänge und Geschichten zusammen. Die Wiener Musikerin mit burgenlandkroatischen Wurzeln bewegt sich zwischen Pop, traditioneller Musik des südosteuropäischen Raums und eigenen kompositorischen Entwürfen. Ihre Lieder entstehen in mehreren Sprachen – Burgenlandkroatisch, Englisch und Deutsch – und spiegeln eine Identität, die sich aus verschiedenen kulturellen Räumen zusammensetzt.

Manche Songs verbinden Zeilen aus mehreren Sprachen miteinander, wie „Nugao Pameti / The Corner“, andere lassen Dialekt und Kroatisch aufeinandertreffen, wie „G’spannt Sei“. In „Svi?a“ (Licht/Kerze) erzählt Mira Perusich von der Rückkehr zu ihrer burgenlandkroatischen Identität. Das Ineinanderfließen sprachlicher Ebenen ist kein Effekt, sondern Teil eines biografischen Erzählens, das sowohl Nähe als auch Distanz zulässt.

Musikalisch konzentriert sich Perusich auf Stimme, Klavier und Loopstation – die Werkzeuge, mit denen sie ihre Songs formt. Ihre Stimme erscheint in vielschichtigen, chorischen Ebenen, das Klavier spielt mit rhythmischen Mustern und klaren Motiven. Die Themen kreisen um Hoffnung, Erinnerung und die Suche nach einem eigenen Ort, geprägt auch durch die Minderheitenperspektive, aus der die Künstlerin erzählt.

Nach der digitalen EP The Corner – Nugao pameti erscheint im April 2026 das Album „Svi?a“ digital und auf CD. In der Sargfabrik stellt Mira Perusich ihre neuen Stücke erstmals mit Band und Special Guests (tba) live vor.

Mira Perusich – Stimme, Klavier, Loopstation/Effekte, Marie Shirin Schweiger – Bass, Synth Bass, Backing Vocals, David Mandlburger – Gitarre, Backing Vocals, Lan Sticker – Schlagzeug

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Freitag, 24. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Raga, Tala und grenzenlose Improvisation

Haider Khan Gorau, Mehtab Ali Niazi und S. Akash laden zu einer musikalischen Reise in die Welt der indischen klassischen Musik ein. Tief verwurzelt in Jahrtausende alten Traditionen, verbindet diese Musik präzise rhythmische Zyklen (Tala) mit ausdrucksstarken melodischen Gerüsten (Raga) – und eröffnet dabei Raum für freie, lebendige Improvisation. Jede Aufführung ist einzigartig, jede Note voller Geschichte und Emotion.

Haider Khan Gorau stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie in Rajasthan und bewegt sich souverän zwischen klassischer Indik, Volksmusik, Jazz und interdisziplinären Projekten. Mehtab Ali Niazi begann seine musikalische Reise im Kindesalter, wurde vielfach ausgezeichnet und spielt weltweit in Konzerten und Festivals. S. Akash, einer der jüngsten Flötenvirtuosen Indiens, bringt sein Können in klassischen Konzerten, Filmprojekten und zeitgenössischen Formaten gleichermaßen ein.

Gemeinsam erschaffen sie eine Klangwelt, die fernöstliche Tradition, meisterhafte Technik und kreative Freiheit vereint – ein intensives, berührendes Hörerlebnis für alle Sinne.

Haider Khan Gorau – Tabla, Mehtab Ali Niazi – Sitar, S. Akash - Bansuri

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Dienstag, 28. April 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Global Music

„There’s an infectious radiance and joie de vivre about her music and presence on stage.“ (Simon Broughton, Songlines)

Cristina Clara ist Sängerin, Songwriterin und Reisende zwischen Musiktraditionen, die sich über die portugiesischsprachige Welt erstrecken. Ihre Songs entstehen aus Begegnungen, Geschichten und Klängen, die sie auf ihren Reisen sammelt – von Fadohäusern in Lissabon über Kapverden-Rhythmen bis zu brasilianischen Melodien. Alles fließt ineinander, alte Formen treffen auf neue Wege, Sprachen verschmelzen, Rhythmen öffnen Räume.

Auf der Bühne wird dieser Klang lebendig. Zusammen mit Musiker:innen, die zwischen Jazz und mündlicher Folkmusik zu Hause sind, entsteht ein offener, organischer Sound. Cristinas Stimme bewegt sich zwischen Intimität und Weite, ihre Shows sind improvisierte Dialoge zwischen Lyrik und Musik, zwischen Tradition und eigenen Kompositionen.

Das Repertoire reicht von portugiesischem Fado über kapverdische Morna bis zum brasilianischen Choro – immer mit modernen Arrangements, lebendigen Rhythmen und einer subtilen Leichtigkeit, die den Raum spürbar macht.

Zu ihren Auftritten zählen WOMEX in Manchester, das NOS Alive Festival, Teatro da Trindade in Lissabon, Atlantic Music Expo in Kap Verde, Casa de Portugal in São Paulo, Centre Culturel des Arts Pluriels in Luxemburg und das Azores International Festival.

Cristina Clara - Stimme, Pedro Loch - Gitarre

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Freitag, 8. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

The Red Barn Sessions

„Haunting folk noir melodies“ — PASTE MAG (US)

Son of the Velvet Rat – ein Name wie aus einem Noir-Roman, eine Musik wie der Soundtrack zu eben diesem. Georg Altziebler singt, als hätte Leonard Cohen seine Stimme im Wüstensand Kaliforniens vergessen. Es geht um Atmosphäre, um Geschichten, um Einsamkeit, die nicht traurig macht, sondern seltsam tröstlich wirkt – verortet irgendwo zwischen Americana, Noise-Anklängen und düsterem Folk.

Lucinda Williams, Fan und Kollaborateurin auf dem Album Red Chamber Music, nannte Georgs Stimme einst „great and sexy-gravelly“, umwoben von Heikes „translucent harmonies, like desert roses circling a tattooed heart“.

Live zeichnet sich das Duo durch besondere Vielfalt und Dynamik aus. Heike bedient neben diversen Tasteninstrumenten auch das Schlagwerk. Die Bandbreite reicht von fragilem Neo-Folk-Chanson bis hin zu rauem Garage-Rock.

Son of the Velvet Rat sind aktuell mit Songs aus den Red Barn Sessions sowie ihrem letzten Album Ghost Ranch (Fluff & Gravy Records, 2024) auf Tour. Beide Veröffentlichungen wurden im Red Barn Recorders Studio in der kalifornischen Wüste eingespielt. Mitgewirkt haben unter anderem illustre Gäste wie Marc Ribot an der Gitarre, Jolie Holland als Backing-Sängerin und an der Violine sowie Jay Bellerose und Danny Frankel am Schlagzeug. Nichtsdestotrotz ist die Instrumentierung so sparsam und transparent wie nie zuvor bei SotVR.

Heike Binder – Orgel, Akkordeon, Georg Altziebler – Gitarre, Stimme

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Samstag, 9. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Love: Die Sprachen der Liebe

Liebe ist international, bunt und vielsprachig. Eva Moreno besingt sie auf Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch – immer mit Hingabe und einer Intensität, die jeden Song zum Erlebnis macht.

An ihrer Seite: Gitarrist Jörg Seidel und Bassist Joschi Schneeberger, zwei Musiker mit jahrzehntelanger Erfahrung und unzähligen Jazz-Kollaborationen. Seidel, lange mit Bill Ramsey unterwegs und seit 2017 auf Tour mit Ron Williams, gehört zu den versiertesten Vertretern des swingenden Jazz. Schneeberger, Träger des Österreichischen Verdienstkreuzes für seine Verdienste um Jazz und Wienerlied, ist der umtriebigste Bassist Österreichs, der bereits US-Stars wie Kevin Mahogany und Clark Terry begleitet hat.

In diesem kammermusikalischen Trio finden sie zu einer Einheit, die Swing, Bossa Nova und Samba zu einem dichten, farbenreichen Klangteppich verbindet – der perfekte Boden, auf dem Eva Moreno ihre Stimme voll entfalten kann.

Eva Moreno – Stimme, Jörg Seidel – Gitarre, Stimme, Joschi Schneeberger – Bass

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Dienstag, 12. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Along the Way

Vor zwanzig Jahren gegründet, kehrt die legendäre Eldis La Rosa Group nun auf die Bühne zurück – mit frischer Energie und dem unverwechselbaren Klang Kubas im Gepäck. Der kubanische Multiinstrumentalist Eldis La Rosa bringt den Cuban Jazz in Österreich wieder zum Glühen.

Seit der Veröffentlichung seines Albums Trotando (2006), inspiriert von Paquito D’Riveras grenzenlosem Latin Jazz, hat La Rosa seinen Stil weiterentwickelt: kraftvolle kubanische Traditionen treffen auf zeitgenössische Grooves, jazzige Freiheit und improvisatorischen Spielwitz.

Als einzige Cuban-Jazz-Formation Österreichs meldet sich die Eldis La Rosa Group mit gereiften Kompositionen und einem pulsierenden Bandsound zurück – ein Comeback, das die ganze Wärme, Intensität und Farbenpracht des Cuban Jazz feiert.

Eldis La Rosa – Saxophon, Flöte, Perkussion, Stimme, Ariel Ramírez – Gitarre, Gregor Aufmesser – Bass, Victor Fuentes – Perkussion, Mathias Holzner – Schlagzeug

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Mittwoch, 13. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Special Guest: Inga Lynch

Douglas Linton & The PlanBs sind eine Naturgewalt zwischen Soul, Folk und Blues – eine Band, die jedes Konzert in ein mitreißendes Fest verwandelt. Angeführt vom in Wien lebenden Texaner Douglas Linton, einem „brillanten Songwriter“ und „heimlichen Kulturbotschafter der USA“ (Kurier), entfalten sie Songs voller Tiefe, Groove und erzählerischer Kraft.

Linton bleibt der großen amerikanischen Songtradition treu – mit Wurzeln im Folk, Soul und Blues – und füllt sie mit lebendigem Storytelling und einem unverwechselbaren Rhythmusgefühl. The PlanBs liefern dazu das Fundament: kraftvoll, feinsinnig und voller Spielfreude, mit Harmonien, die fliegen lassen, und einem Beat, der garantiert niemanden stillstehen lässt.

Wie jedes Jahr bringen sie auch diesmal einen besonderen Gast mit auf die Sargfabrik-Bühne: Inga Lynch, die Sirene des Traunsees – mit Stimme, Charisma und einem Gespür für Gänsehautmomente.

Douglas Linton – Stimme, Gitarre, Mundharmonika, Anja Klipi?, Ina Eckhard – Stimme, Perkussion, Helmut Schiefer – Schlagzeug, Roman Kovacs – Bass, Ben Brokke – Keyboards, Chris Filmore – E-Gitarre

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Donnerstag, 21. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Japanese Folk Fusion

Wenn Tradition auf Avantgarde trifft: Mitsune verbinden japanische Volksmusik mit den wilden, farbenreichen Klängen von Psychedelia, Jazz und Filmmusik. Im Zentrum steht das Tsugaru Shamisen, eine dreisaitige Laute, deren archaischer Klang in den Händen der beiden Musikerinnen zu pulsierendem Leben erwacht – begleitet von treibender Percussion, warmem Kontrabass und mehrstimmigem Gesang.
Mit großer Spielfreude, Virtuosität und einem Sinn für theatralische Inszenierung verwandelt das Berliner Quartett die Bühne in ein visuelles und musikalisches Fest. Ihre Songs erzählen von alten Mythen, inneren Reisen und der Kraft kultureller Begegnung.

Das Ensemble mit Musiker:innen aus Japan, Australien und Griechenland hat sich in kürzester Zeit internationale Aufmerksamkeit erspielt. Ihr Album Hazama (2022) wurde vom Rolling Stone und Songlines Magazine gefeiert, schaffte es in die Top 10 der Transglobal World Music Charts und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Mitsune stehen für moderne Folklore im besten Sinn: grenzenlos, sinnlich und mitreißend.

Shiomi Kawaguchi - Shamisen, Bambusflöten, Stimme, Youka Snell - Shamisen, Stimme, Daigo Nakai - Bass, Petros Tzekos - Perkussion

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Freitag, 22. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Album Release

Max Hauer kehrt mit seinem Projekt Cler & Grätzlorchester zurück auf die Bühne und präsentiert ein besonderes Doppel-Album-Programm. Diesmal hat er die Alben komplett selbst eingespielt und produziert, ohne externe Musiker:innen ins Studio zu holen.

Die erste Veröffentlichung ist die EP Wanns afoch war würde Fußball haßn, entstanden kurz nach dem letzten Konzert in der Sargfabrik. Die Songs sind flott, direkt und voller Energie. Das zweite Album Kunstfigur enthält 13 neue Stücke, die rockiger und kraftvoller sind als bisherige Projekte.

Der Titelsong Kunstfigur reflektiert über die Rolle von Kunst, Kunstfiguren und die Herausforderungen durch Social Media, Algorithmen und Künstliche Intelligenz. Weitere Songs wie Enchantée greifen persönliche Erfahrungen, politische Gedanken und kleine Lebensweisheiten auf – musikalisch zwischen rockigen, funkigen und folkigen Klängen. Das Album zeigt eine Reise durch den 16. Bezirk Wiens und verbindet verschiedene Genres zu einem stimmigen Ganzen.

Das Grätzlochester setzt sich wieder zusammen aus diversen Größen der österreichischen Musiklandschaft: Emily Stewart - Geige, Gregor Fussenegger - Bratsche, Lili Weinhandl, Laura Pudelek - Cello, Alex Valdés - Trompete, Jakob Mayr - Posaune, Florian Fuss - Flöte, Klarinette, Saxofon, Oboe, Alex Kerbl - Schlagzeug. Ivan Beaufils leitet den Subchor und wird die Ideen von Max Hauer wieder wunderbar mit seinen Sänger:innen umgesetzen.

Der Subchor wurde mit der Absicht gegründet diejenigen zum Singen zu bringen, die immer schon wollten, sich aber nie trauten. Er ist eine Ansammlung begeisterter Gesangsdilettant:innen und überhaupt eine großartige Sache. Ständig am Rande des Weltruhms entlangtaumelnd reißt er, mit seinen Adaptionen bekannter und unbekannter Gassenhauer verschiedener Kulturperioden und Stile, bei seinen Auftritten die gewogene Öffentlichkeit zu Begeisterungsstürmen hin.

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Dienstag, 26. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  
Inspiriert von der alten Lyrik Südosteuropas schaffen Nataša Mirkovic und Pippo Corvino eine Musik, die zwischen Jahrhunderten wandert – von sephardischen Balladen bis zu Liedern aus Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien. Mit Stimme und Gitarre verweben sie Tradition und Gegenwart zu einer Klangsprache, die schlicht, tief und von leiser Magie ist.

Mirkovic, Sängerin, Schauspielerin und Klangforscherin, vereint Klassik, Volksmusik, Jazz und Improvisation zu einer unverwechselbaren Ausdruckskraft. Corvino, Gitarrist und Komponist zwischen Jazz, Rock und Folk, verleiht den Liedern eine feine, oft unerwartete harmonische Weite. Gemeinsam schaffen sie eine berührende, poetische Klangwelt – intim, zeitlos und voller stiller Intensität. Ein Konzert, das nicht laut werden muss, um lange nachzuklingen.

Nataša Mirkovic – Stimme, Pippo Corvino – Gitarre

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Mittwoch, 27. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 32  
Das Naghash Ensemble bringt die spirituelle Tiefe armenischer Volks- und Sakralmusik mit Neuer Klassik, Postminimalismus und der Energie von Jazz und Rock in einen gemeinsamen Atem. Aus mittelalterlichen Texten über das Leben im Exil entstehen neue, hypnotische Klangräume, getragen von drei außergewöhnlichen Sängerinnen und vier virtuosen Musikerpersönlichkeiten an Duduk, Oud, Dhol und Flügel.

Die „Songs of Exile“ des armenisch-amerikanischen Komponisten John Hodian kreisen um die Beziehung des Menschen zum Göttlichen, erzählt aus der Sicht des Priesters und Exildichters Mkrtich Naghash. Seine Texte über Heimatlosigkeit, Entwurzelung und die spirituelle Suche sind bis heute erschütternd aktuell. Diese Zeitlosigkeit spiegelt sich in Hodians Musik: intensiv, klar, schwebend und zutiefst berührend.

„Eine absolute Neuentdeckung […] Eine Musik, von der man kaum sagen kann, ob sie alt oder neu klingt, fremd oder vertraut, westlich oder östlich, schlicht oder komplex.“ (BR Klassik)

„Unverkennbar armenisch und zugleich wie nicht von dieser Welt.“
Armenisch-Deutsche Korrespondenz

Hasmik Baghdasaryan – Sopran, Tatevik Movsesyan – Sopran, Shahane Zalyan – Alt, Tigran Hovhannisyan – Dhol, Aram Nikoghosyan – Oud, Sevada Iritsyan – Duduk, John Hodian – Klavier, Komposition

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Donnerstag, 28. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  
SarahBernhardt

Mit Harfe, Ukulele und zwei Stimmen vertonen Bernhard Scheiblauer und Sarah Metzler das Erbe ihrer Mostviertler Kindheit – in Liedern, die nach kühlen Flüssen, alten Geschichten und vertrauten Klängen schmecken. Sie reden nach der Schrift, aber schreiben im Dialekt: unverstellt, ehrlich und ganz nah am Leben.

Ihr Debütalbum „langsam wiads wos“ erschien 2020 und wurde von Profil als „vielleicht die einzige Überlebensstrategie für 2020“ beschrieben. Das Lied „der unverblümte“ nannten die Salzburger Nachrichten „eine der schönsten Liebesgeschichten, die jemals zu einem Song wurden“.

2023 folgte das zweite Album „Urlaub in Sepia“ – warm, vielstimmig, eigen.
Mit diesem Programm tourte „die österreichische Folk-Sensation“ (The Gap) quer durchs Land: vom Bahnhof Andelsbuch über die Verleihung des Österreichischen Buchpreises bis ins Wiener Konzerthaus.

Sarah Metzler - Harfe, Stimme, Bernhard Scheiblauer - Ukulele, Gitarre, Stimme

folta

„Musik ist wie eine Falte in der Zeit und wir sind ihr Kleid.“
Irma-Maria Troy und Markus Prieth spielen sich durch die Vielfalt der Volksmusiken und verbinden sie mit ihren ganz eigenen Geschichten. Lust auf Klang, Lust aufs Spiel, Lust gemeinsam das zu tun was eben nur die Musik kann: der Zeit ein Falte schlagen.

folta [falten] sind schön..

Irma-Maria Troy - Stimme, Geige, Markus Prieth - Stimme, Bratsche, Gitarre, Raffele

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Dienstag, 2. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  
Marie Spaemann bewegt sich unkonventionell zwischen Klassik, Soul und Jazz. Vom Prélude von Gaspar Cassadó über hebräische Volkslieder bis hin zu arabischer Liebeslyrik und eigenen Songs erzählt sie mit Cello, Loop-Station, ihrer charakteristischen Stimme und diesmal sogar mit Ensemble(!), Geschichten, die berühren und überraschen.

Nach ihrem Album Gap (2019), das Kluften sichtbar machte, führt die neue EP Both scheinbar gegensätzliche Welten zusammen. Inspiriert von der Kreativität ihrer Berliner Urgroßmutter, der Suche nach Vertrauen im Ungewissen und der Entdeckung ihrer westafrikanischen Wurzeln schöpft sie Kraft und Hoffnung für Begegnungen in einer immer komplexeren Welt.

Marie Spaemann bewegt sich souverän zwischen großen Bühnen und experimentellen Projekten: vom Cello-Konzert op.?37 mit der Norddeutschen Philharmonie über Auftritte im Konzerthaus Wien, Manhattan, Dubrovnik, Genf und Südkorea bis hin zur Eröffnung der Wiener Festwochen 2019. Daneben arbeitete sie mit dem Elektroswing-Produzenten Dunkelbunt, spielte bei Christoph Pepe Auer und begleitete Nikolaus Habjan. Zuletzt war sie Solistin in The World Of Hans Zimmer.

Marie Spaemann - Stimme, Cello, Loop-Station, Ensemble tba.

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Donnerstag, 11. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Sargfabrik Rooftop Festival

Drei Geschichtenerzähler am Werk: Franz Hautzinger, Matthias Loibner und Peter Rosmanith sind seit vielen Jahren befreundet – und haben unter dem Namen Brot & Sterne eine fesselnde musikalische Sprache gefunden, die sich zwischen Jazz, Filmmusik und Weltklang, zwischen Stille und Explosion, zwischen Erde und Traum bewegt.

Mit Trompete, Drehleier, Perkussion und unerschöpflicher Fantasie erschaffen sie einen Sound, der Räume öffnet – atmosphärisch dicht, farbenreich, erzählerisch. Jede Improvisation wird zur Landschaft, jede Melodie zum Ort, jede Stille zum Atemzug. Ihre Musik beschreibt nichts – sie lässt Bilder entstehen: leuchtend, rätselhaft und zutiefst berührend.

Ihre CD „Tales of Herbst“ erschien beim Berliner Label Traumton und wurde mit dem Ö1-Pasticcio-Preis ausgezeichnet.
Für die Ö1-Hörspielproduktion „Das Wechselbälgchen“ von Christine Lavant komponierte das Ensemble die Musik – das Werk wurde 2015 vom Publikum zum Hörspiel des Jahres gewählt und ist als Klangbuch im Mandelbaum Verlag erschienen.

Franz Hautzinger - Trompete, Elektronik, Matthias Loibner - Drehleier, Peter Rosmanith - Percussion, Hang

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Freitag, 12. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Sargfabrik Rooftop Festival

Konzertante Lesung in einer Fassung von Anne Bennent, Otto Lechner und Peter Rosmanith

Anne Bennent, Otto Lechner und Peter Rosmanith nähern sich Ilse Aichingers Meisterwerk mit Spieltrieb, Phantasie und Virtuosität. Der Roman erzählt von Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung, doch selbst im Schrecken gewinnt die Sprache ihre magische Kraft zurück – und die Welt ihre Stimme.

Inmitten der alles überwältigenden Dunkelheit lassen Kinder die Geschichte sprechen. Bilder, Träume, Geschichten und Urteile fliegen durch Raum und Zeit, unaufhaltsam, waghalsig, immer wieder neu. Ihre Spiele befreien sie, ohne die Schatten ihrer Verfolger zu übersehen; und das Leuchten ihrer Worte lässt sich nicht einfangen.

Anne Bennent entfesselt die Maßlosigkeit der Sprache, die aus dem Buch quillt, sprengt Grenzen der Angst. Peter Rosmanith und Otto Lechner antworten virtuos, phantasievoll, stellen alles auf den Kopf. Eine kleine Ziehharmonika wird zum Orchester, hermetische Strukturen lösen sich zu absurden Resultaten auf. Und plötzlich merkt man: selbst inmitten von Grausamkeit ist noch ein Tänzchen möglich.

Anne Bennent - Stimme, Otto Lechner - Akkordeon, Schlagzeug, Peter Rosmanith - Perkussion

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Samstag, 13. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Sargfabrik Rooftop Festival

WANDL bewegt sich in einem Zustand zwischen Realität und Traum – psychedelisch, vage, fließend. Aus seiner Faszination für basslastige, lo-fi geprägte Klangräume entsteht ein Sound, der wie aus einer anderen Dimension wirkt.

Als Gesamtkünstler komponiert, produziert und singt WANDL nicht nur; er gestaltet auch Artwork und Videos selbst – ein vielschichtiges Universum, in dem Musik, Bilder und Atmosphäre ineinandergreifen. Seine Einflüsse reichen tief in Soul, Hip-Hop, elektronische und Clubmusik. Nichts daran ist glatt: Die schönsten Momente tragen stets etwas Brüchiges, Fragiles, Verzogenes in sich.

Seine Texte lassen Raum – sie öffnen Türen in eine Welt, deren Widersprüche viele überfordern. Von Wien aus sucht WANDL nach Momenten der Befreiung, und seine Stimme verändert sich dabei wie ein lebendiges Wesen, das mit den Sprachen und Stimmungen verschmilzt.

So entsteht ein schwebender Zufluchtsort aus Schatten und Sehnsüchten: düster und verspielt, zart und scharfkantig zugleich. Musik wie verblasste Erinnerungen im Fahrtwind – emotional treffsicher, körperlich spürbar, immer auf der Suche nach dem Echten.

Matti Felber - Schlagzeug, Ferdi Rauchmann - Keys, Giuliano Sannicandro - Gitarre, Lukas Wandl - Stimme & FX, Alex Kranabetter - Trompete

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Dienstag, 16. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Neue Musik im XIV.

Dem Janus Ensemble ist es wichtig, dass Tonkunst nicht bloß als musikalische Uniform für verschiedene gesellschaftliche Gruppen dient – etwa als klassischer Musikkonsum für die Bürgergesellschaft –, sondern ihre aufrüttelnde Kraft dazu nutzt, über die beunruhigenden Zeichen unserer Zeit nachzudenken. Allzu oft gibt sich Musik im Spannungsfeld zwischen Prekariat und Hochkultur unpolitisch und liefert lediglich das, was man von ihr erwartet: den Sound zum Kopf-in-den-Sand-Stecken.

Ein besonderes Merkmal des Janus Ensembles ist sein Fokus auf Werke an der Schnittstelle von Neuer Musik und Jazz. Für diesen Abend hat das Ensemble drei Komponist:innen gewählt, deren Schaffen genau in diesem Spannungsfeld eine besondere Rolle spielt.

Das Werk von Luna Alcalay, der „Grande Dame“ der seriellen Musik in Österreich, droht in Vergessenheit zu geraten. Gleiches gilt für die Arbeiten von Wolfgang Kubizek und Hans Steiner, die in einer Zeit entstanden, in der Unangepasstheit zum Grundprinzip künstlerischen Schaffens gehörte. Alle drei haben das JANUS Ensemble in seiner Frühzeit geprägt und sollen nun durch Wiederaufführungen neu gewürdigt werden.

Annegret Bauerle – Flöten, Elena Arbonies Jauregui – Klarinetten, Antonia Kapelari – Trompete, Flügelhorn, Paquito Ernesto Chiti – Horn, Joanna Lewis – Violine, Tomas Novak – Violine, Simon Schellnegger – Viola, Arne Kircher – Cello, Tibor Kövesdi – Kontrabass, Simon Raab – Klavier, Max Kanzler – Perkussion inkl. Vibrafon, Christoph Cech – Leitung

PROGRAMM:
Luna Alcalay (1928-2012): Im Zeichen des Janus Kopfes
Johann Karl „Hans“ Steiner (1962-2021): Bafomed, Wider den Regen
Wolfgang R. Kubizek (1959-2008):Tom

Mit freundlicher Unterstützung von BMWKMS (Kunstsektion) / SKE / Stadt Wien

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Videos/Streams zum Nachsehen:

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